2006

CREEPS

von Lutz Hübner

Falsche Farben

du siehst verdammt gut aus++du bist cool++ohne dich kommt keine party auf touren++wir suchen genau solche moderatoren wie dich!

Regie: Anja Feldmann
Bühne&Video: Sara Hasenbrink

Drei Mädchen stellen sich der Jury einer Casting Show. Die anfängliche Annäherung zwischen den drei Protagonistinnen gerät zum erbitterten Konkurrenzkampf um Anerkennung in der medialen Parallelwelt. Das Motto lautet: du mußt gutes Material sein.
In einem fesselnden, bitterbösen Kammerspiel lotet CREEPS den schmalen Grat aus zwischen voyeuristischem Spiel und radikaler Selbstentäußerung.

Schauspieler: Daniela Schmaltz und Giampiero Piria
Junge Darsteller: Lynn Pasterny und Katharina Grubert



In Kooperation mit dem Theater im Depot, Dortmund

Gefördert von der LAG aus Mitteln des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW und der Stadt Bochum

Creepy Creeps Creeps

Fotos: Sara Hasenbrink

Premiere war am 20. Mai 2006
Theater im Depot, Dortmund



2005

MACHTMENSCHEN!

Eine Parabel

für Menschen ab 16

Stück und Regie: Anja Feldmann
Bühne: Stuart Nicol

Gefördert durch die Aktion Mensch - 5000xZukunft - und die LAG aus Mitteln des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW

In Kooperation mit dem Kulturbüro Bochum und dem Verein für die Förderung von Kindern und Jugendlichen im U27 Bochum


Rufer

Fotos: Sara Hasenbrink

Zum Inhalt:

Fünf Protagonistinnen suchen nach einem Terrorangriff Zuflucht in einem kaputten Gebäude. Gemeinsam versuchen sie, zu überleben und ihr tägliches Leben zu organisieren. Doch es wird bald klar, daß ihre unterschiedlichen Wertvorstellungen zu Konflikten führen. Idealisten werden zu Extremisten. Auf den großen Krieg folgt der kleine Krieg. Fronten bilden sich. Die Einen wenden sich von der Welt ab, wollen sich stark hungern, sich Liebe durch mentales Training und Sport "abgewöhnen". Die anderen kämpfen um einen Weg zu überleben, ohne ihr Ideal von Menschlichkeit zu verlieren. Im Verlauf des Stückes tritt ein Sprech- und Bewegungschor auf, der die unsichtbaren und geheimen Motive kommentiert und bebildert. Der Zuschauer wird zum Zeugen. Auch er muß Stellung beziehen.

Marie Chor Ylva Waschen Mauer

Pressestimmen:

"MACHTMENSCHEN! ist keine Parabel über Krieg und Macht. Der Krieg richtet sich mehr gegen das eigene Ich, gegen den eigenen Körper und der Angst vor sich selbst. Dabei sei das Stück keineswegs eine Performance über Magersucht und selbstverletzung, meint Anja Feldmann. Sie hat gemeinsam mit den Jugendlichen das Stück erarbeitet. Die intensiven Figuren, die die jungen Darsteller gefunden haben, waren eine fruchtbare Grundlage für ihre Texte. Das Bühnenbild von Stuart Nicol erschuf eine Bombenkelleratmosphäre, der man sich nicht entziehen konnte. " WAZ vom 4. Juli 2005

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