• 23.10.2009

Theater-Web 2.0 Projekt gier ist geil startet!

Die TeilnehmerInnensuche ist fast abgeschlossen: wir haben unser Projekt an Schulen vorgestellt und unsere NRW Kontakte zu Jugendlichen aktiviert. Dank der engagierten Mitarbeit von Sara Hasenbrink ist es gelungen, eine Gruppe von interessierten Jugendlichen für das Medium Videoclip zu begeistern. Das erste Auswahltreffen findet am Donnerstag 12.11.2009 in Bochum statt. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Mitmachen können die 10 Jugendlichen zwischen 15 und 26, die Mut, Ideen und viel Engagement zeigen, bei diesem Experiment dabei zu sein. Interessenten können sich noch im leibeigen. büro melden!

  • 22.10.2009

KLASSENFEIND

Neues Projekt im Rahmen des Landesprogrammes "Kultur und Schule" startet ab Dienstag 27. Oktober 2009 An der Annette Schule in Bochum ist es nächsten Dienstag wieder soweit: die neue Theater Truppe der Klassen 7 startet ihr neues Projekt KLASSENFEIND. In den Wochen vor den Herbstferien wurden die neuen Spieler vom alten Ensemble selbst gecastet: sie übten mit ihnen kurze Textpassagen des letzten Stückes ein und probierten, den neuen Teilnehmern ihre Rollen nahe zu bringen. Mit Erfolg: die "alten Hasen" waren sehr zufrieden und nahmen alle Interessierten in das Theater-Projekt auf!

Nach Motiven des Theaterstückes "Der Klassenfeind" von Nigel Williams.

Ein Lehrer weigert sich seine klasse gewaltbereiter Schüler zu betreten. Sie beschließen von nun an sich selbst zu unterrichten. Was als Spaß beginnt - sie tanzen und verbarrikadieren sich mit Tischen und Stühlen - entwickelt sich zu einem explosiven Machtspiel zwischen den Klassenkameraden.

  • 1.9.2009

Videoclips und Texte

Die ersten You Tube Inspirationen zum Thema Gier

      Weshalb Florian P. in den Kremser Merkur-Markt einstieg "Er hat den Adrenalinschub gebraucht", sagte der Bruder von Florian P., dem erschossenen 14jährigen Supermarkt-Einbrecher. Verstörend, aber wahr: Jugendlichen Einbrechern geht es selten primär um die materielle Seite der Beute, sondern um den Kick, den Thrill, die Action. Die Menschen suchen oft das Riskante, Illegale, Verbotene oder sonstwie Gefährliche, um der Langeweile zu entgehen. Und wie beim Drogenkonsum gibt es beim Adrenalinkick das Steigerungskalkül. Man will das Gefühl immer wieder und immer öfter haben. Bei Jugendlichen in unterprivilegierten Wohngegenden kommt noch hinzu: Man hängt ab im Viertel, aber im Viertel ist nichts los. Im Überfluss ist nur eines vorhanden: Zeit. Die Intensitätsgier und der Lebensappetit, der sich dadurch ausdrückt, ist gar nicht schlecht - allemal besser als Phlegma. Schlecht ist nur, wenn die Umstände danach sind, dass der Erlebnishunger in destruktive und selbstzerstörerische Bahnen geraten